Verpaarungen berechnen – nach den Mendelschen Regeln
Die wichtigsten Begriffe rund um die Vererbung – allgemein erklärt, damit die Ergebnisse oben verständlich werden.
Ein Gen sitzt an einem festen Platz auf dem Chromosom, dem Locus. Jedes Tier besitzt zwei Allele je Locus – eines von der Mutter, eines vom Vater.
Rezessiv: nur sichtbar, wenn beide Allele die Mutation tragen. Dominant: schon mit einem Allel sichtbar. Unvollständig dominant: ein Allel = sichtbare Form, zwei Allele = eigene Super-Form (in der Szene meist „co-dominant“ genannt).
Homozygot = beide Allele gleich → das Merkmal ist sichtbar. Heterozygot („het") = nur ein Allel mutiert → Träger, aber nicht sichtbar.
Bei unvollständig dominanten Genen sieht das homozygote Tier (zwei Kopien) anders/kräftiger aus als mit einer Kopie – z. B. Super Toffee, BEL. Manche Super-Formen sind nicht lebensfähig (letal) und werden so gekennzeichnet.
Aus mancher Verpaarung lässt sich nicht sicher sagen, ob ein Tier Träger ist. Dann gilt es als „poss. het" mit einer Wahrscheinlichkeit in Prozent.
Zwei verschiedene Mutationen am selben Genplatz (z. B. Motley/Stripe). Beide Allele sind mutiert und gemeinsam sichtbar – kein Wildtyp-Allel mehr vorhanden.
Mehrere Gene an verschiedenen Loci ergeben zusammen einen eigenen Namen – z. B. Snow = Amel + Anery. Der Rechner erkennt solche Kombinationen automatisch.
Der Genrechner soll dir helfen, Verpaarungen besser zu verstehen – er zeigt Wahrscheinlichkeiten, keine Gewissheiten. Ob ein Tier ein Gen wirklich trägt, zeigt am Ende nur die Zucht selbst.
Du hältst selbst Kornnattern? Wie und mit welcher Genetik ich züchte, siehst du unter Meine Genetik & Zucht.
Datensätze zum Mitnehmen: Alle 15 Tierarten dieses Rechners gibt es als Datei zum Herunterladen – fertig für den Import in DragonSphere.
Tipp: Für die strukturierte Dokumentation deiner Haltung (Tiere, Genetik, Verpaarungen) empfehle ich meine App DragonSphere – im App Store, gratis für bis zu 7 Tiere.